Das Fürstenhaus

Gemeinsam für Liechtenstein

S.D. Fürst Hans-Adam II. ist der regierende Fürst des Hauses Liechtenstein und Staatsoberhaupt des Fürstentum Liechtenstein. Die Regierungsgeschäfte hat er an seinen erstgeborenen Sohn und designierten Thronfolger S.D. Erbprinz Alois abgetreten. Gemeinsam repräsentieren sie die Kontinuität des Fürstenhauses und die Stabilität des Landes.

Das Fürstliche Haus Liechtenstein überblickt eine Geschichte von insgesamt 600 Jahren, gibt dem seit 300 Jahren souveränen Fürstentum Liechtenstein auch seinen Namen und umfasst heute 122 lebende Mitglieder.

S.D. Fürst Hans-Adam II.

Fürst Hans-Adam II. ist der älteste Sohn von Fürst Franz Josef II. und Fürstin Gina. Er ist das erste in Liechtenstein aufgewachsene Staatsoberhaupt sowie der 15. regierende Fürst des Hauses von Liechtenstein.

Fürst Hans-Adam II. wurde am 14. Februar 1945 geboren und wuchs zusammen mit seinen vier Geschwistern bei seinen Eltern auf Schloss Vaduz auf. Er besuchte die Volksschule in Vaduz und war Mitglied der Pfadfinderabteilung Vaduz.

Im Jahre 1956 trat Fürst Hans-Adam II. in das Schottengymnasium in Wien ein, welches auch sein Vater Fürst Franz Josef II. einst besucht hatte. 1960 wechselte er an das Gymnasium in Zuoz, das er 1965 mit einer Schweizer Matura sowie einem Deutschen Abitur wieder verliess. Nach seinem Mittelschulstudium arbeitete Fürst Hans-Adam II. zunächst als Praktikant in einer Bank in London. Neben seiner Muttersprache Deutsch beherrscht er auch die englische sowie die französische Sprache. An der Hochschule St. Gallen schrieb sich Fürst Hans-Adam II. für das Studium der Betriebs- und Volkswirtschaft ein, welches er mit dem Lizentiat abschloss.

I.D. Fürstin Marie-Aglaë

Fürstin Marie, Ehefrau von Fürst Hans-Adam II., wurde am 14. April 1940 in Prag als viertes von sieben Kindern des Grafen Ferdinand Carl Kinsky von Wchinitz und Tettau und der Gräfin Henriette, geborene Gräfin von Ledebur-Wicheln, geboren.

Ihre Familie wurde 1945 aus der damaligen Tschechoslowakei vertrieben und floh nach Deutschland. Fürstin Marie besuchte in Ering am Inn von 1946 bis 1949 die Volksschule. Anschliessend trat sie für acht Jahre in das Internat der Lioba Schwestern im Kloster Wald in Württemberg ein und schloss das Realgymnasium ab.


I.K.H. Erbprinzessin Sophie

Erbprinzessin Sophie ist die älteste der fünf Töchter von Herzog Max und Herzogin Elizabeth in Bayern. Sie stammt in direkter Linie vom letzten bayerischen König Ludwig III. ab. Dieser war ihr Ururgrossvater. Erbprinzessin Sophie ist die Ehefrau von Erbprinz Alois.

Erbprinzessin Sophie wurde am 28. Oktober 1967 in München geboren. Sie verlebte ihre Kindheit mit Eltern und Geschwistern in Wildbad Kreuth.

Nach dem Abitur, während einem mehrmonatigen Aufenthalt in London, belegte sie Seminare an der Inchbald School of Interior Design. Ihr besonderes Interesse galt dabei den vielfältigen Stilen in der Inneneinrichtung. Anschliessend studierte Erbprinzessin Sophie Geschichte und Anglistik an der Katholischen Universität in Eichstätt.

S.D. Erbprinz Alois

Erbprinz Alois ist der älteste Sohn von Fürst Hans-Adam II. und Fürstin Marie. Er ist zur Thronfolge bestimmt. Seit dem 15. August 2004 nimmt er als Stellvertreter seines Vaters die Aufgaben des Staatsoberhauptes des Fürstentums Liechtenstein wahr.

Den Namen Alois erhielt der Erbprinz im Andenken an seinen Urgrossvater, Prinz Alois von Liechtenstein. Erbprinz Alois verlebte seine Jugend auf Schloss Vaduz. Er besuchte die Primarschule in Vaduz-Ebenholz und trat 1979 in das Liechtensteinische Gymnasium ein, welches er im Frühjahr 1987 mit der Matura in literaturhistorischer Richtung abschloss.

Anschliessend trat er in Grossbritannien die königliche Militärakademie in Sandhurst ein, wo er eine Offiziersausbildung absolvierte. Nach der Brevetierung zum Second Lieutenant leistete er während eines halben Jahres Dienst bei den Coldstream Guards in Hongkong und London.

Das Hausgesetz des Fürstenhauses Liechtenstein

S.D. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein

Zum Hausgesetz

Fürstinnen des 20. Jahrhunderts

Im 20. Jahrhundert traten die Fürstinnen an der Seite der männlichen Thronfolger stärker in Erscheinung. Durch ihre Auftritte in der Öffentlichkeit gaben sie der Institution der Erbmonarchie in Liechtenstein ein zusätzliches Gesicht.

Biographien aller Fürsten seit 1608

Die Fürsten von Liechtenstein hatten während ihrer Regentschaft immer wieder harte Rückschläge hinzunehmen. Geschick, Mut und Engagement halfen ihnen, Bewährungsproben stets und bis heute erfolgreich zu bestehen.